Bösartige Knochentumore

Bösartige Knochentumore sind seltene Erkrankungen, die in den letzten Jahren durch interdisziplinäre Therapiekonzepte im Rahmen von speziellen Behandlungsprotokollen eine deutliche Verbesserung der Behandlungserfolge und Heilungsaussichten erfahren haben.
Bei dem Verdacht auf einen bösartigen Knochentumor stellt die rasche Diagnostik mittels modernen Bildgebungsverfahren wie Computertomographie und Magnetresonanztomographie, gefolgt von einer histologischen Gewebeuntersuchung, die im Rahmen einer Biopsie entnommen wird, die Grundlage für die Therapieplanung dar.

Ein entscheidender Bestandteil aller Therapiekonzepte ist die chirurgische Behandlung, die die Entfernung des Tumors beinhaltet.
Durch moderne Knochenrekonstruktionsverfahren mit modularen Tumorendoprothesen, Knochenaufbauplastiken und individuell angefertigten Implantaten, kann die Funktion des betroffenen Knochenabschnittes in den meisten Fällen erhalten werden.
Unsere Klinik ist in die Behandlungskonzepte der EORTC, dem EURO-BOSS, COSS und EURO-Ewing Protokoll integriert.











