letzte Aktualisierung: 28.09.2016

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Verstellbares Magenband


Der Chirurg legt ein verstellbares Magenband - ein weiches Band mit niedrigem Druck - um den oberen Teil des Magens, der nun wie eine Sanduhr aussieht. Durch einen engen Durchgang werden Nahrung und Flüssigkeiten von der kleinen oberen Magentasche in den Rest des Magens geleitet. Bei den Mahlzeiten sammelt sich Nahrung schnell in der oberen Tasche und wird langsam in den unteren Magenbereich weiter geleitet. Die kleine Magentasche braucht nur wenig Nahrung, bis sie gefüllt ist.

Die Rezeptoren im oberen Teil des Magens signalisieren dem Gehirn ein Sättigungsgefühl, so als ob der ganze Magen voll wäre. Daher fühlt sich der Patient schneller und für längere Zeit satt und isst weniger.
Bei diesem Verfahren wird die Anatomie nicht verändert. Daher ist die Operation umkehrbar. Außerdem finden Verdauung und Nahrungsverwertung ganz normal im Verdauungstrakt statt.

Über einen Port, der unter die Haut implantiert wird, und der durch einen Schlauch mit dem Magenband verbunden ist, kann das Füllvolumen variiert und somit das Band enger oder weiter gestellt werden.

Bei diesem Verfahren ist die Mithilfe des Patienten sehr wichtig. Nach dem Eingriff muss er/sie lernen, die Signale des Körpers wahrzunehmen und die Ernährung umzustellen.

 

 

schematische Darstellung Magenband 

 

Vorteile:

 

Nachteile :

 
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