Städtisches Krankenhaus Dresden-Neustadt

Initiative Medizin Online

zurück zur Klinik

Hüftgelenksoberflächenersatz



Bei dem Hüftgelenksoberflächenersatz handelt es sich um ein neues Operationsverfahren zur Behandlung von Verschleißerkrankungen und Verletzungen am Hüftgelenk für jüngere und aktive Patienten.

 


 

 

Was sind die Vorteile:

  1. Die so genannte Biomechanik und die an den Knochen wirkenden Kräfte werden nicht verändert. Sie behalten ein "gutes Gefühl" für das eigene Gelenk.
  2. Ein zwischen den hochwertigen Metalloberflächen laufender Flüssigkeitsfilm minimiert den ohnehin geringen Abrieb und sichert eine hohe Verschleißfestigkeit.
  3. Die Kappe für den Gelenkkopf ist an dessen Original angepasst. Die natürlichen Größenverhältnisse bleiben somit auch im Ersatzgelenk bestehen, und die Prothese kann nicht auskugeln. Sie ist ausgesprochen belastbar und sehr beweglich.
  4. Viele Patienten können nach der Operation wieder aktiv Sport treiben: Langstrecken laufen, Squash spielen oder als Judoka auf der Matte stehen. Diese Sportarten sind im Allgemeinen für Träger von Standardprothesen ungeeignet. Vom Leistungssport wird Patienten mit herkömmlichen Hüftprothesen ohnehin abgeraten.
  5. Sollte (etwa infolge eines späteren Schenkelhalsbruches) eine Folgeoperation notwendig werden, sind für die etwaige Implantation einer Schaftkomponente dieselben Voraussetzungen gegeben wie bei einer Erstoperation. Die bereits implantierte Pfannenschale bleibt erhalten.

Zurück zur Startseite
letzte Aktualisierung: 10.05.2012