Carotisstenose
Zu den häufigsten Ursachen eines Schlaganfalles gehört die Einengung der Halsschlagader (Carotisstenose). Nach stattgehabten Schlaganfall besteht ein hohes Wiederholungsrisiko (innerhalb der ersten 30 Tage bis zu 30%). Symptome wie Sehstörungen oder Lähmungen können sich zunächst zurückbilden. Bei einer Wiederholung kann es allerdings zu bleibenden Schäden kommen, so dass eine zeitnahe Therapie durchgeführt werden sollte. Eine zufällig entdeckte hochgradige Carotisstenose sollte ebenfalls behandelt werden, um einen Schlaganfall zu verhindern.
Zur Behandlung der symptomatischen und asymptomatischen Carotisstenose wird in unserer Einrichtung in Kooperation mit der Klinik für Radiologie und Klinik für Neurologie für jeden Patienten individuell das optimale Therapieverfahren entsprechend den aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen ausgewählt. Intraoperativ wird die Hirndurchblutung über ein Neuromonitoring kontrolliert. Postoperativ erfolgt die Überwachung des Patienten für 24 Stunden auf der Intensivstation.
Verfahren:
- Eversionsendarteriektomie (operatives Verfahren)
- Desobliteration ( Ausschälung) der Carotis mit Patchplastik (operatives Verfahren)
- Stentangioplastie (Radiologie)










