Gutartige Knochentumore

Gutartigen Knochentumore stellen in der täglichen Praxis ein Problem in Diagnostik und Therapie dar. Da ca. 10 % der Bevölkerung an nicht therapiepflichtigen gutartigen Knochentumoren leiden, ist die rasche Differentzierung von semimalignen oder bösartigen Knochenveränderungen ein entscheidender prognostischer Faktor und die Grundlage der Therapieplanung.
Die operative Behandlung von gutartigen Knochentumoren ist nötig, wenn die Stabilität des tumortragenden Skelettabschnittes gefährdet ist, Beschwerden aufgrund der Tumorlokalisation oder Tumorgröße bestehen oder der Verdacht der sekundären bösartigen Umwandlung des Tumors besteht.
Dafür stehen moderne Operationsverfahren, wie minimalinvasive, computertomographisch gesteuerte und offene chirurgische Verfahren zur Verfügung um durch kleinstmögliche Operationen stabile knöcherne Situationen mit schneller Belastbarkeit und höchstmöglicher therapeutischer Sicherheit bei bestmöglicher Knochen- und Gelenkfunktion zu erreichen.











