Städtisches Krankenhaus Dresden-Neustadt

Initiative Medizin Online

zurück zur Klinik

Arthroskopische Operationen am Kniegelenk

Viele Patienten erleiden direkte oder indirekte Knietraumen durch Verkehrs-, Berufs-, Sport- oder Freizeitunfälle. Dadurch können am Kniegelenk verschiedene Strukturen wie Menisken, Gelenkknorpel, Kreuzbänder, Seitenbänder oder der Streckapparat geschädigt werden.
Die minimal - invasive Methode der Kniegelenksarthroskopie erlaubt gewebeschonend die Diagnostik und gleichzeitige Therapie von Kniebinnenschäden.



Bei Meniskusschäden wird das geschädigte Meniskusareal mit Hilfe einer Lichtoptik dargestellt und mit speziellen mikrochirurgischen Instrumenten reseziert oder durch eine Naht wiederhergestellt. Dieses Verfahren ist als ambulante Operation mit einer kurzen postoperativen Beobachtungsphase möglich.


Schädigungne des Gelenkknorpels werden durch die Arthroskopie lokalisiert, der Schweregrad beurteilt und das entsprechende Therapieverfahren gewählt (Refixation frischer Knorpelfrakturen, Knorpelglättung, Regenerationsförderung durch "Mikrofractures" oder Knorpelplastiken). Bei umschriebenen Knorpeldefekten durch Achsfehlstellungen kann eine Umstellungsosteotomie zur Achskorrektur vorgenommen werden.


Zerreissungen des vorderen Kreuzbandes mit Instabilitätssymptomen können in arthroskopischer Technik mit einem körpereigenen Sehnentransplantat versorgt werden.
Die Verankerung erfolgt mit kleinen Titanimplantaten, welche im Körper verbleiben können.

Zurück zur Startseite
letzte Aktualisierung: 10.05.2012